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FAQ's
Wenn es um persönlichen Schutz geht, hält 24MX dir den Rücken frei
Alle Knochen im menschlichen Körper sind wichtig. Doch die vielen kleinen Knochen im Rücken, die sich von der Schädelbasis bis zum Steißbein erstrecken, sind lebenswichtig. Sie sind der zentrale Stützmechanismus des Körpers und fungieren als Schutzpanzer für das Rückenmark. Es liegt auf der Hand, dass du diesen Bereich deines Körpers schützen möchtest. Wenn es also um Schutz geht, ist es gut zu wissen, dass 24MX dir den Rücken freihält.
Wie funktioniert ein Motocross-Rückenprotektor?
Motocross-Rückenprotektoren funktionieren auf zwei Arten: durch Abriebfestigkeit und Aufprallschutz. Nicht alle Motocross-Strecken sind schlammig. Einige Abschnitte können verdichtet sein, und wenn dann noch eine Prise Kies oder Steine dazukommt, hast du eine abrasive Oberfläche. Ein Motocross-Rückenprotektor kann dir buchstäblich die Haut retten. Noch entscheidender sind sie jedoch, wenn es um den Aufprallschutz geht. Wie genau sie das machen, unterscheidet sich von Marke zu Marke. Rückenprotektoren bieten einen stoßabsorbierenden Schutzschild. Dieser Schild nimmt die Energie eines Aufpralls auf und leitet sie ab, bevor sie die Wirbelsäule schädigen kann. Einige Hersteller bieten dieses Sicherheitsniveau durch einteilige, an die Körperkontur angepasste Protektoren an. Andere wiederum verwenden kleinere Einsätze in einem gelenkigen Design, das der Wirbelsäule nachempfunden ist.
Materialien
Auch hier unterscheiden sich Konstruktion und Materialien je nach Marke. Einfache und preiswertere Protektoren verfügen über eine harte, abriebfeste Außenschale mit stoßabsorbierendem Schaumstoff darunter. Teurere Motocross-Rückenprotektoren bieten hingegen hochabsorbierende Schaumstoff- oder Gelpolster. Möglicherweise gibt es auch einen waschbaren Bezug aus ballistischem Nylon. In jedem Fall muss der Rückenprotektor über ein Belüftungssystem verfügen. Die Luftzirkulation ist entscheidend, da dieser Körperbereich unter körperlicher Belastung viel Wärme entwickelt.
Die richtige Passform
Man kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, dass dein Motocross-Rückenprotektor richtig sitzt. Um effektiv zu sein, muss der Protektor die richtige Länge haben. Ist er zu kurz, deckt er die Wirbelsäule nicht vollständig ab. Ist er zu lang, stößt das untere Ende im Sitzen gegen die Sitzbank und drückt den Protektor nach oben in den Helm. Eine korrekte Passform ist auch wichtig, um sicherzustellen, dass der Rückenprotektor bequem ist und volle Bewegungsfreiheit bietet. Die meisten Rückenprotektoren lassen sich verstellen, wobei der Einstellbereich bei teureren Modellen größer ist. Bei Basismodellen findest du oft Schultergurte und einen Hüftgurt. Mehrere Fixierungspunkte und Riemen sorgen bei hochwertigeren Modellen dafür, dass der Protektor an seinem Platz bleibt. Um die richtige Größe zu finden, schau dir die Größenberatung des jeweiligen Herstellers an. Die Größenangaben können stark variieren: Bei manchen Modellen reicht der Taillenumfang, bei Top-Modellen beziehen sich die Größen auf Körpergröße und Taille plus ein Maß von der Taille bis zur Schulter.
Rennsport-Vorschriften
Seit 2021 schreibt die Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM), der Weltverband für den Motorradsport, vor, dass alle Motocross-Wettkämpfer Rückenprotektoren tragen müssen. In den Regeln heißt es, dass „alle Fahrer jederzeit auf der Strecke unveränderten, im Handel erhältlichen Rückenschutz tragen müssen". Diese Regelung gilt zwar nicht für Freizeitfahrer, aber da Motocross-Rückenprotektoren eine so wichtige Aufgabe erfüllen, ist es ratsam, unabhängig davon einen zu tragen.
Sicherheitskennzeichnungen
In Europa fallen Motocross-Rückenprotektoren unter die Klassifizierung für persönliche Schutzausrüstung und müssen bestimmte Schutzniveaus erfüllen. Diese Stufen sind CE Level 1 und CE Level 2. Vielleicht siehst du auch die Kennzeichnung EN1621-2. Hier ist eine Aufschlüsselung, was das alles bedeutet.
EN1621: Dieser Teil des Codes bedeutet, dass die Bewertung des Schutzes für die Nutzung auf dem Motorrad gilt. Wenn nach dem Code eine -2 steht, bedeutet dies, dass es sich um eine spezifische Bewertung für Rückenprotektoren handelt.
CE Level 1: Hier wird der Rückenprotektor auf eine maximale übertragbare Kraft von 18 kN getestet, die 24 kN nicht überschreiten darf.
CE Level 2: Diese Bewertung umfasst die gleichen Tests wie Level 1. Allerdings liegt der untere Bereich der übertragenen Kraft bei 9 kN und darf 12 kN nicht überschreiten. Die geringere übertragene Kraft bei Level 2 bedeutet, dass er sicherer ist als ein Rückenprotektor der Level 1, da er weniger von der Schockwelle an den Fahrer durchlässt.