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Kettenräder

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Alles, was du über das Kettenrad Vorne wissen musst

Das Kettenrad Vorne ist der heimliche Held des Antriebs. Es verbirgt sich hinter einem Motorschutz auf der linken Seite des Motors und muss hinter den Kulissen unglaublich viel einstecken. Aber keine Sorge, es ist ein robustes Bauteil, das mehr als fähig ist, alles wegzustecken. Bedeutet das also, dass wir es völlig ignorieren können? Die einfache Antwort lautet: Nein. Aufgrund des enormen Größenunterschieds im Vergleich zum Kettenrad Hinten verschleißt das Kettenrad Vorne etwa dreimal schneller.

Schnellerer Verschleiß - Der Hauptgrund dafür ist, dass sich das Kettenrad Vorne über die gleiche Distanz viel öfter dreht als sein größeres Gegenstück, das Kettenrad Hinten. Zudem fungiert die Kettenradabdeckung, die deinen Knöchel von den sich schnell bewegenden Teilen fernhält, auch als Schmutzfänger für Schlamm, Dreck und Sand, der sich dahinter festsetzt.

Das ergibt zusammen eine perfekte Mischung für erhöhten Verschleiß. Das sich schnell bewegende Kettenrad steht ständig unter Spannung durch die Kette. Durch diesen Kontakt und den festsitzenden Schmutz werden die Zähne regelrecht abgeschliffen.

Aus diesen Gründen ist es ratsam, sich daran zu gewöhnen, die Kettenradabdeckung immer dann zu entfernen, wenn du die Kette spannst. Warte damit nicht, bis du Verschleiß am Kettenrad Hinten bemerkst. Selbst wenn die Zähne am Kettenrad Vorne noch gut aussehen, ist es zumindest sinnvoll, den Schmutz zu entfernen, um seine Lebensdauer zu verlängern.

Das Kettenrad Vorne, oft auch als Getriebewellen- oder Getriebekettenrad bezeichnet, wird bei kleineren Größen häufig aus kohlenstoffarmem Stahl und bei größeren Kettenrädern aus mittelkohlenstoffhaltigem Stahl gefertigt. Diese Stahlsorte besitzt eine hohe Zugfestigkeit und hält dauerhafter Krafteinwirkung stand, ohne sich zu verbiegen oder abzusplittern.

Worauf du bei einem Kettenrad Vorne achten solltest - Wenn du im 24MX Shop nach einem Kettenrad Vorne suchst, stößt du eventuell auf Bezeichnungen wie Nickel-Chrom-Molybdän, Chromoly oder SCM415. Dabei handelt es sich um Stahlgüten aus verschiedenen Materialien, die unterschiedliche Härtegrade bieten.

Wenn die meisten Kettenräder Vorne aus gehärtetem Stahl bestehen, warum kosten manche dann das Dreifache? Wie so oft im Leben kommt es auf die Qualität an. Preiswertere Kettenräder sind eine solide Alternative zu Originalteilen (OEM) und machen für Motocrosser mit knappem Budget einen hervorragenden Job.

Die teureren Kettenräder auf dem Markt spiegeln möglicherweise hochwertigere Materialien wider, aber noch wichtiger sind die zusätzlichen Funktionen, die sie bieten. Dazu gehören Rillen und zusätzliche Bohrungen zur Gewichtsreduzierung. Kleine Vertiefungen am Fuß jedes Zahns können zudem helfen, die Ablagerung von Schmutz und Sand zu verhindern.

Ab in den Gang: Die Rolle des Kettenrads hinten

Abgesehen von seiner offensichtlichen Rolle als wichtiger Teil des Antriebsstrangs ist das Kettenrad hinten auch ein optisches Highlight am Hinterrad. Kettenräder sind in einer Reihe auffälliger Oberflächen und Farben erhältlich. Aber keine Sorge: Es ist nicht nur Show, sondern auch Leistung.

Kettenräder sind in drei Materialarten erhältlich: gehärteter Stahl, Aluminium und eine Kombination aus beidem, bekannt als Interlink-Kettenräder.

Gehärteter Stahl: Dieses Material ist für Kettenräder am gebräuchlichsten. Wie beim viel kleineren vorderen Ritzel weisen auch hintere Kettenräder aus gehärtetem Stahl leichte Unterschiede in der Zusammensetzung und bei den Härtungstechniken auf.

Diese Unterschiede, insbesondere bei höherwertigem Stahl, führen zu einer längeren Lebensdauer des Kettenrads, was sich auch im Preis widerspiegelt. Außerdem unterscheidet sich das Kettenrad hinten dadurch, dass es nie „blank" bleibt. Mit anderen Worten: Alle Kettenräder werden aufwendig bearbeitet, um ein gleichmäßiges Muster am inneren Umfang des Kettenrads zu erzeugen.

Hersteller entwickeln diese Muster in erster Linie, um Gewicht zu sparen, da zusätzliches Gewicht den Widerstand erhöht und der Motor deshalb mehr leisten muss, um das Rad zu drehen. In der Praxis mögen die daraus entstehenden Einsparungen bei Gewicht und Widerstand minimal sein, aber bei Rennen, die durch Bruchteile einer Sekunde entschieden werden, zählt jedes bisschen.

Aluminium-Kettenräder: Diese Art von Kettenrad hinten ist eher selten, aber im 24MX Sortiment erhältlich. Diese Kettenräder stehen für maximale Gewichtseinsparung.

Aluminium-Kettenräder nutzen sich schneller ab als solche aus gehärtetem Stahl, obwohl sie aus Aluminium in Flugzeugqualität gefertigt sind. Da Stahl bis zu 200 % dichter ist als Aluminium, sind die Gewichtseinsparungen deutlich. Außerdem sind für ambitionierte Fahrer Hochleistungskomponenten unverzichtbar.

Kombinations-Kettenräder: Diese Kettenräder, auch Interlink oder Twin-Ring genannt, bestehen aus einem äußeren Kettenrad aus gehärtetem Stahl in Kombination mit einem inneren Ring aus Aluminium.

Diese Kombination bietet das Beste aus beiden Welten und erreicht eine bis zu dreimal längere Lebensdauer als ein reines Aluminium-Kettenrad. Durch den leichten Innenring der Kombivariante kannst du im direkten Größenvergleich außerdem eine Gewichtseinsparung von rund 70 % gegenüber der Stahlvariante erzielen.