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FAQ's

Dein Kaufratgeber für Lederkombis: Alles, was du wissen musst

Neben deinem Motorrad wird deine Lederkombi das teuerste Ausrüstungsteil sein, das du kaufst. Wenn du nach einem Highspeed-Sturz auf der Straße oder der Rennstrecke über den Asphalt rutschst, wirst du froh sein, eine gute Lederkombi gekauft zu haben. Daher ist es in der Regel ratsam, so viel wie möglich in deine Racing- oder Supermoto-Lederkombi zu investieren. Gemessen an den medizinischen Kosten und dem Arbeitsausfall sind ein gebrochenes Schlüsselbein, ein gebrochener Arm oder ein gebrochenes Bein deutlich teurer als eine Lederkombi. Aus diesem Grund bietet 24MX eine Vielzahl von Racing-, Street- und Supermoto-Lederkombis sowie Optionen für Adventure-/Touring-/Commuter-Riding an. Aber was solltest du vor dem Kauf wissen? Ist jedes Leder von gleicher Qualität? Macht Perforation das Leder stärker oder schwächer? Was genau sind Schleifer? Wie wichtig ist die Passform? Was ist besser: eine Kombi, die etwas zu eng oder etwas zu locker sitzt? Und was ist mit den Airbags? Lass uns das und mehr besprechen.

Lederarten

Es gibt zwei verschiedene Lederarten, die wir verwenden: Rindsleder und Känguruleder.

Rindsleder: Es gibt verschiedene Arten von Rindsleder mit unterschiedlicher Qualität. Das zweitbeste Leder ist „Top-Grain", die beste Art ist „Full-Grain", aber selbst Profis haben manchmal Schwierigkeiten, die beiden zu unterscheiden. Typischerweise sieht Top-Grain-Leder nicht billig aus, hat eine geschmeidige, satte Narbung und fühlt sich luxuriös an.

Känguruleder: Känguruleder ist bei geringerer Dicke zäher und stärker als Rindsleder, muss aber vorher ordnungsgemäß gegerbt werden. Das Ergebnis ist ein hochwertiges Material, das leichter und bequemer ist und sich besser anfühlt. In der Regel werden nur die teuersten Lederkombis aus Känguruleder gefertigt.

Worauf sollte ich bei Lederkombis achten?

Klar ist: Je schneller du fährst, desto mehr Schutz brauchst du. Wenn Supermoto dein Ding ist, brauchst du Leder, das bei niedrigeren Geschwindigkeiten besser atmet als üblich. Natürlich ist Racing schneller als Street-Riding. Wenn du also Rennen fährst, brauchst du noch mehr Schutz als gewöhnlich. Einige Lederbekleidungsstücke sind mit Airbags kompatibel. Einige enthalten standardmäßig Systeme wie das Alpinestars Tech-Air® 10 Airbag System, sodass du keine neue Lederkombi kaufen musst, wenn dein Airbag auslöst.

Protektoren

Achte auf Lederkombis mit CE-geprüftem Level 1 oder, noch besser, CE-Level 2. Vermeide Lederkombis und Protektoren mit Kunststoff außen und Schaumstoff innen, da der Kunststoff beim Aufprall zersplittern kann. Achte auf neueren, weicheren Aufprallschutz an Ellbogen, Schultern, Knien und Rücken, da dieser die Energie beim Aufprall besser verteilt. Außerdem schneiden einige Lederhersteller ein Loch in die Lederkombi, um den Protektor einzubauen, was niemals eine gute Idee ist. Das schwächt das gesamte Outfit und entfernt eine schützende Lederschicht. Such dir eine Lederkombi, die mit Airbags kompatibel ist, wenn du das höchste Schutzniveau möchtest. Einige Airbags werden manuell ausgelöst, andere elektrisch aktiviert. Elektronisch betätigte Airbags sind teurer, bieten aber das höchste Maß an Sicherheit. Das hochmoderne, tragbare Tech-Air® 10 Airbag System von Alpinestars zum Beispiel bietet ein aktives elektrisches System mit vier integrierten Sensoren und einem Crash-Algorithmus, der künstliche Intelligenz nutzt, um präzise zu erkennen, wann der Airbag im Falle einer Kollision ausgelöst werden soll. Für Racing, Urban Touring, Commuting und Dirt Riding gibt es spezialisierte Airbag-Systeme und Lederkombis.

Schleifer

Schleifer sind gezielt an den Knien, Ellbogen und Schultern der Lederkombi platziert, wo der Fahrer bei einem Sturz am ehesten rutscht. Schleifer bestehen aus einem harten Material und sollen es dem Motorradfahrer ermöglichen, auf dem Asphalt zu gleiten, anstatt zu rollen und sich zu überschlagen. Anders gesagt: Rutschen ist besser für den Körper als Rollen und Überschlagen. Schleifer werden aus Aluminium, Titan oder anderen harten Materialien hergestellt. Einige sind mit Schrauben befestigt, verstellbar und austauschbar. Achte außerdem auf nahtlose Schleifer, damit sich beim Rutschen keine Naht verhaken kann.

Passform

Generell gilt: Je schneller du fährst, desto enger sollte die Passform sein. Das Problem ist, dass sich die Schleifer bei einem Sturz mit hoher Geschwindigkeit in einer zu großen Lederkombi aus der Aufprallzone verschieben können. Anders gesagt: Du willst nicht, dass deine Protektoren (Schleifer) locker sitzen. Je enger die Passform jedoch ist, desto unbequemer und wärmer kann es sich anfühlen. Es hängt also alles davon ab, wie schnell du fährst und wie bequem du es haben möchtest.

Größen

Von 2XS bis 8XL bietet 24MX eine große Auswahl an Größen für die perfekte Passform!