Dein vertrauenswürdiger Shop für On- und Offroad-Abenteuer

Öle /Getriebeöl

Getriebeöl

Sortierung:
31 Ergebnisse

Alles, was du über Motoröl für Motorräder wissen musst, damit alles reibungslos läuft

Ein Motorradmotor besteht aus Hunderten von beweglichen Teilen, und viele dieser Komponenten reiben aneinander, wenn der Motor läuft.

Ohne Öl würden diese sich schnell bewegenden Teile schließlich so viel Hitze erzeugen, dass sie sich ausdehnen und aneinander festfressen, was passiert, wenn ein Motor festgeht. Das Motoröl eines Motorrads hat mehrere entscheidende Aufgaben.

Erstens bildet Motoröl eine Schutzschicht zwischen Oberflächen und Komponenten, damit sie sich frei bewegen können. Zweitens hält das Öl den Motor auf einer sicheren Betriebstemperatur, da schnell bewegliche Metallteile Hitze erzeugen.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Motorradöls ist das Binden schädlicher Partikel. Diese Partikel sind entweder ein Nebenprodukt des Verbrennungsprozesses, wie Kohlenstoff oder Schmutz, oder winzige Metallpartikel von den Motorkomponenten.

Motoröl kann nur eine begrenzte Menge an schädlichen Partikeln aufnehmen, bevor es sich zersetzt und seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Wenn das Öl zu schmutzig und zu stark abgebaut ist, kann das zu erheblichen Motorschäden führen.

Das richtige Motoröl für dein Motorrad wählen

Es ist entscheidend, dass du das richtige Öl im Motor deines Motorrads verwendest. Im Zweifelsfall sollte das Benutzerhandbuch die erste Anlaufstelle sein. Dort findest du Informationen zur Ölklasse und oft auch eine Empfehlung für eine bestimmte Ölmarke.

Der wichtigste Teil der Information ist die Ölklasse. Der Hersteller empfiehlt vielleicht eine bestimmte Marke, aber schau dir MX-Blogs an oder sprich mit anderen Fahrern, um herauszufinden, welche Marke für dein Motorrad am besten geeignet ist.

Arten von Motoröl für Motorräder

Es gibt drei Arten von Motoröl:

  • Mineralisch

  • Teilsynthetisch

  • Vollsynthetisch

Mineralöl wird aus Rohöl raffiniert und ist seit über einem Jahrhundert das Standard-Motoröl. Diese Art von Öl ist ein gutes Allround-Produkt für Viertaktmotoren und spezielles Zweitaktöl.

Teilsynthetisches Öl besteht aus einer bestimmten Mischung synthetischer und mineralischer Schmiermittel. Die Kombination dieser Öle bietet die schützende Viskosität von Mineralöl und die größere Temperaturflexibilität von synthetischem Öl.

Vollsynthetisches Öl beginnt sein Dasein als Mineralöl, bevor es so stark raffiniert wird, dass sich seine Moleküle verändern. Diese Veränderung auf molekularer Ebene verleiht dem Öl eine stabilere Struktur. Die stabilere Struktur von vollsynthetischem Öl bedeutet, dass es extremere Bedingungen wie große Temperaturschwankungen bewältigen kann. Diese Art von Schmiermittel ist zudem widerstandsfähiger gegen den Abbau durch aufgenommene Motorverunreinigungen.

Ölcodes erklärt

SAE 10W-40 Dieser Code steht für ein gängiges Motoröl, das in vielen Motortypen verwendet wird. Wir nutzen ihn hier als Beispiel, um die Bedeutung des Codes zu erklären.

SAE: Steht für die Society of Automotive Engineers. Die Testverfahren dieser Organisation zur Viskosität bzw. Dickflüssigkeit von Öl und seiner Fließgeschwindigkeit bestimmen die Zahlen des Codes.

10W: Der Buchstabe W steht hier für Winter. Die Zahl 10 bezieht sich auf die Fließfähigkeit des Öls bei niedrigen Temperaturen, zum Beispiel beim Starten des Motors. Je niedriger die Zahl, desto schneller fließt das Öl im kalten Zustand.

40: Diese Zahl definiert die Fließfähigkeit des Öls bei höheren Temperaturen, wenn der Motor vollständig warmgelaufen ist und normal arbeitet.

Viskosität: Wie bereits erwähnt, ist die Viskosität eines Öls seine Fähigkeit, bei niedrigen und hohen Temperaturen zu fließen. Die Niedrigtemperaturviskosität, gemessen bei 40 °C, folgt auf den Buchstaben W für Winter. Der zweite Zahlensatz zeigt die Viskositäts- bzw. Fließbewertung für höhere Temperaturen, gemessen bei 100 °C.

Vielleicht siehst du auf Motorölprodukten auch das Kürzel API. Diese Buchstaben stehen für das American Petroleum Institute. Alle Buchstaben, die nach API erscheinen, beziehen sich auf den Verwendungszweck, zum Beispiel SM für Benzinmotoren oder CF für Diesel.

Das Gleiche gilt für JASO (Japanese Automotive Standards Organisation). JASO ist das japanische Äquivalent zur API. Hier findest du nach den Initialen Bezeichnungen wie FD (Zweitakt) oder MA (Viertakt).

Viertaktmotoren

Viertaktmotoren verwenden mineralisches, teil- oder vollsynthetisches Öl, das in der Ölwanne oder einem separaten Tank aufbewahrt wird. Bei beiden Methoden wird das Öl unter Druck durch den Motor gepumpt. Das Benutzerhandbuch gibt Auskunft darüber, wann das Öl gewechselt werden muss. Die meisten MX-Fahrer führen jedoch alle fünf Betriebsstunden einen Ölwechsel durch. Dabei wechseln sie auch den Ölfilter, um die maximale Leistung zu erhalten.

Zweitaktmotoren

Zweitaktmotoren unterscheiden sich beim Motoröl erheblich von Viertaktmotoren. Hier liefert der Vergaser ein Benzin-Öl-Gemisch in das Kurbelgehäuse. Dieser Vorgang schmiert den Kolben, den Zylinder und die Kurbelwellenlager, bevor das Gemisch gezündet wird. Die Kupplung und das Getriebe sind vom Kurbelgehäuse getrennt und laufen in einem Ölbad aus Getriebeöl.

Motoröl ist das Lebenselixier eines Motors. Wenn du sicherstellen willst, dass dein Motorrad länger und zuverlässiger läuft, sind regelmäßige Ölwechsel der richtige Weg.